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Eine S-Bahn von Volkach nach Würzburg?

Bestünde in absehbarer Zeit eine Möglichkeit, unsere Region an der Mainschleife wieder über die  Schiene zu erschließen? Ein Gedanke, der sich aus heutiger Sicht noch utopisch anhört. Wir von der FWG wollen uns solchen Gedanken nicht verschließen und luden uns zwei ausgewiesene Experten zum Personennahverkehr ins Schelfenhaus ein: Prof. Dr. Konrad Schliephake von der Uni Würzburg und Dr. Wolfgang Schramm von der Mainschleifenbahn. Zusammen mit den Referenten diskutierten wir ganz öffentlich neue Möglichkeiten.
Prof. Dr. Konrad Schliephake gilt zwar als ein Verfechter des schienengebundenen Nahverkehrs, will sich aber keineswegs als “Heilsbringer, der die Volkacher in den Zug treibt” missverstanden wissen. Die in seinen wissenschaftlichen Forschungen gewonnenen Erkenntnisse besagen, dass immerhin 12,9% der Bevölkerung regelmäßig die Schienenverkehr nutzen. Sei es auf Reisen oder auf dem täglichen Weg zur Arbeit. Und exakt dieses Potential, davon ist er überzeugt, könne an der  Mainschleife genutzt werden. Woher die Fahrgäste kommen könnten, wie Lösungen des ähnlichen Problems andernorts bereits gefunden wurden und welche technischen Umsetzungsmöglichkeiten  in und um Volkach bestünden, darüber referierte Dr. Wolfgang Schramm.
In ihren Diskussionsbeiträgen signalisierten die Besucher jedenfalls den lokalen Vertretern der Politik, dass sie die weiteren Bemühungen unserer Referenten für schienengebundene Anbindung an Würzburg weiter zu mit Kräften unterstützen.

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Allgemein Bürgermeister

Gästeführer

Stadtführung einmal ganz anders: Unter den gestrengen Augen und Ohren der dazu ausgebildeten Kollegen und Kolleginnen erlaubte sich unser Bürgermeister den “Spaß” interessierte Bürgerinnen und Bürger selbst durch seine Stadt zu führen.
Gut vorbereitet suchte sich Peter Kornell für den Rundgang nicht ganz alltägliche Anlaufpunkte aus, gab historische Hintergrundinformationen zu baulichen Details am Rathaus, erzählte teils recht skurrile Geschichten von alten Gräbern auf dem Friedhof und lüftete das ein oder andere Geheimnis, was es beispielsweise mit dem Winzerhäuschen in der Engertstraße auf sich hat.
Den abschließenden Glühwein im “Vitis” hatte er sich denn mehr als verdient. Schließlich harrten alle Gäste trotz der eisigen Temperaturen bis zum Ende aus.

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Allgemein Bürgermeister

Zu Gast bei: Wolf Blechbearbeitung

Auf Anregung von Bürgermeister Peter Kornell warfen wir von der FWG Volkach heute wieder einmal einen Blick hinter die Werkstore eines unserer ortsansässigen Betriebe. Firmengründer Bernd Wolf persönlich führte dabei FWG-Mitglieder und interessierte Bürger dabei durch seinen Betrieb, die Wolf Blechbearbeitung GmbH.
Als erste Ansiedlung baute Wolf 2008 seine neue Werkshalle in Volkachs neuem Gewerbegebiet am Sonnenberg auf und expandierte über die angrenzenden freien Grundstücken seitdem bereits zweimal. Mittlerweile fertigen hier über 80 Facharbeiter die Produkte sowohl in Großserie als auch  als spezielle Sonderanfertigung.
Überall wo am Bau zur Isolierung Rohrleitungen, Armaturen, Behälter und Lüftungskanäle aus Blech benötigt werden, setzt man auf die Produkte “Made in Volkach”.

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Allgemein

Drahtesel

Nein, es geht nicht immer nur um Lokalpolitik geht es bei der Freien Wähler Gemeinschaft Volkach. Heute stand vor allem das Vereinsleben bei uns im Mittelpunkt.
Auf dem herrlich am alten Main gelegenen Radweg entlang führte unsere Familientour mit den Fahrrädern nach Nordheim, von wo wir mit der Fähre zur Rast nach Escherndorf übersetzten. Herrliches Spätsommerwetter, Wohnwägen und Urlaubsgäste um uns herum. Bei Kaffee und ausgezeichnetem hausgemachten Kuchen – da kam bei unserer Rast auf dem Campingplatz Escherndorf kam noch einmal bei jung und alt Urlaubsstimmung am Ende der großen Ferien auf. Schön war’s!

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Historisches

Kommunalwahlen 2008

Peter Kornell wird als Bürgermeister wiedergewählt. Für die FWG zieht Udo Gebert erstmals in den Stadtrat ein. Wiedergewählt: Franz-Josef Zwicker, Peter Haupt, Robert Menz, Herbert Römmelt und Angela Heinrich. Für sie wird später Robert Amling nachrücken.
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Historisches

Kommunalwahlen 2002

Ein neuer Bürgermeister wird gewählt. In der ersten Runde erringt keiner der Bewerber die absolute Mehrheit.
Reinhold Reichl (CSU) und Peter Kornell (FWG) müssen in die Stichwahl, in der sich am zwei Wochen später Peter Kornell durchsetzt.
FWG-Stadträte dieser Wahlperiode: Karl Seifert, Helena Gerstner, Franz-Josef Zwicker, Peter Haupt, Herbert Römmelt und Heinrich Elflein.
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Historisches

Kommunalwahlen 1996

Bei der FWG setzt man im Wahlwettbewerb auf Kontinuität und verweist auf die in den vergangenen sechs Jahren unter Karl-Andreas Schlier als Bürgermeister fortgesetzte Politik. Bei seiner Wiederwahl zum Bürgermeister setzt er sich nicht nur gegen Eckhard Bier (SPD) klar durch.
Bedingt durch die meisten Einzelstimmen Schliers kommt die FWG nun auf sieben Mandate im Volkacher Stadtrat.
Künftige uns hier: Helena Gerstner, Karl Siefert, Joachim Gerstner, Heinrich Elflein, Friedrich Düll, Franz-Josef Zwicker und Peter Haupt.
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Historisches

Kommunalwahlen 1990

In Berlin reißen Sie die Mauer ab. Im Land denken viele jetzt an die Wiedervereinigung. In Volkach wird ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Die Volkacher Bürger wählen Karl-Andreas Schlier zu ihrem neuen Bürgermeister. Neben seiner langjährigen Arbeit als FWG-Stadtrat hatte er sich bei den Volkschören auch durch seinen Einsatz als Vorsitzender des Vereins: “Halle für Alle” einen Namen gemacht. Zwei Jahre zuvor war der Wunsch vieler Volkacher endlich in Erfüllung gegangen: Die  Mainschleifenhalle wurde fertiggestellt und ist seit dem als Veranstaltungsort in unserer Stadt nicht mehr wegzudenken.
Die Entscheidung um das Bürgermeisteramt fällt erst im zweiten Durchgang: Mit Karl-Andreas Schlier setzt sich abermals der FWG-Kandidat mit wenigen Stimmen Vorsprung gegen Herbert Meyer (CSU) in der Stichwahl durch. Eckhard Bier, der Kandidat der SPD, schied nach dem ersten Wahlgang aus.
In den Stadtrat werden für die FWG gewählt: Joachim Gerstner, Helena Gerstner, Karl Seifert, Helmut Hornung, Hans Wehr und Heinrich Elflein.
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Historisches

Kommunalwahlen 1984

Die Gebietsreform ist inzwischen in ganz Bayern abgeschlossen. Anschluss und Bau von Kläranlagen in allen Ortsteilen stehen im Mittelpunkt der Ortspolitik. Die „Entlastungsstraße zwischen der Sommeracher und der Obervolkacher Straße “ (Main-Post vom 8.4.1984) befindet sich ebenso im Bau wie die Bundeswehrkaserne. Sie wird im Oktober 1986 eröffnet werden. Volkach wird Standort der Stützpunktfeuerwehr.
Der Urnengang vom 18. März 1984 bestätigt Joachim Gerstner, Karl-Andreas Schlier, Hans Wehr, Karl Seifert (Fahr), Heinrich Göllner (Eichfeld), Heinrich Düll und Helmut Hornung (Obervolkach) als Stadtrat.
Friedrich Ruß wird bei der Wahl zum Bürgermeister mit einem Stimmenanteil von 54,3% wiedergewählt. Sein Gegenkandidat Herbert Meyer von der CSU kommt auf 45,7%.
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Historisches

Kommunalwahlen 1978

Die Gebietsreform und ihre Auswirkungen beherrscht die politische Diskussion. Im Vorjahr waren Krautheim (am 1. Januar), Rimbach (am 1. Juli) und Dimbach (am 1. Oktober) zu Volkach eingemeindet worden. Obervolkach (am 1. Januar 1978), Fahr und Gaibach folgen am 1. Mai 1978. Volkach besteht fortan aus 11 Ortsteilen. Die Einwohnerzahl steigt auf 8.500.
Aufgrund der neuen Gegebenheiten kandidieren auf Seiten der FWG und der CSU erst- (und bislang auch einmalig) 40 Bürgerinnen und Bürger um einen der 20 Plätze im neuen Volkacher Stadtrat.
Gewählt werden für FWG: Joachim Gerstner, Karl A. Schlier, Hans Wehr, Karl Seifert (Fahr), Heinrich Göllner (Eichfeld), Heinrich Düll und Helmut Hornung (Obervolkach). Alfred Krämer vertritt ab 1983 den Ortsteil Astheim als Ortssprecher. Bürgermeister Friedrich Ruß wird ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt.