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Historisches

Kommunalwahlen 1978

Die Gebietsreform und ihre Auswirkungen beherrscht die politische Diskussion. Im Vorjahr waren Krautheim (am 1. Januar), Rimbach (am 1. Juli) und Dimbach (am 1. Oktober) zu Volkach eingemeindet worden. Obervolkach (am 1. Januar 1978), Fahr und Gaibach folgen am 1. Mai 1978. Volkach besteht fortan aus 11 Ortsteilen. Die Einwohnerzahl steigt auf 8.500.
Aufgrund der neuen Gegebenheiten kandidieren auf Seiten der FWG und der CSU erst- (und bislang auch einmalig) 40 Bürgerinnen und Bürger um einen der 20 Plätze im neuen Volkacher Stadtrat.
Gewählt werden für FWG: Joachim Gerstner, Karl A. Schlier, Hans Wehr, Karl Seifert (Fahr), Heinrich Göllner (Eichfeld), Heinrich Düll und Helmut Hornung (Obervolkach). Alfred Krämer vertritt ab 1983 den Ortsteil Astheim als Ortssprecher. Bürgermeister Friedrich Ruß wird ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt.
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Kommunalwahlen 1972

Die Wahlen des 11. Juni 1972 stehen ganz im Zeichen der kommunalen Gebietsreform. Am 1. Januar 1972 wurden die bis dato selbständigen Gemeinden Astheim und Escherndorf in die Stadt Volkach eingemeindet. Köhler und Eichfeld stoßen aufgrund eines Beschlusses Ihrer Gemeinderäte als weitere Ortsteile hinzu.
Wegen der gestiegenen Einwohnerzahl werden erstmals 20 Stadträte.
Die FWG erringt ihr bestes Wahlergebnis. Mit Joachim Gerstner, Karl-Andreas Schlier, Hans Wehr, Elisabeth Heinrich (erstmals eine Frau!), Robert Bald, Hermann Buschmann, Andreas Menz, Alfred Krämer, Heinrich Göllner, und Werner Blendel nehmen zehn Vertreter der FWG im Stadtrat Platz. Im Ergebnis des lebhaften Wahlkampfs um das Amt des künftig hauptamtlichen Bürgermeisters von Volkach setzt sich Amtsinhaber Friedrich Ruß (2048 Stimmen) gegen seinen Mitbewerber Gerhard Schmich (1251 Stimmen) durch.